Mit self-contained Campervans durch Neuseeland

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Wer Neuseeland mit einem Campervan erkunden und auf Zeltplätzen übernachten möchte, sollte sich vergewissern, ob sein Fahrzeug in die sogenannte “self-contained”-Kategorie fällt oder nicht. Manche Stellplätze – vor allem die fürs Freedom Camping ausgeschrieben sind – sind nur für diese speziell zertifizierten Fahrzeuge zugelassen. Wer dagegen verstößt und erwischt wird, muss mit hohen Strafen rechnen.

Chilli Rentals erklärt, woran man ein self-contained vehicle erkennt und welche Voraussetzungen es erfüllen muss.

Self-contained vehicles – was verbirgt sich dahinter?

Self-contained heißt übersetzt nichts anderes als eigenständig und bedeutet, dass ein Fahrzeug über die folgende Ausstattung verfügt:

  • Frischwasserzufuhr
  • Waschbecken
  • Toilette
  • Abwassertank
  • Abwasserschlauch
  • Abfalleimer mit Deckel

Um als self-contained vehicle eingestuft zu werden, muss das Fahrzeug genügend Frisch- und Abwasser bereithalten und auffangen können, um mindestens drei Tage lang damit auszukommenn, bevor eine Entsorgungsstation angefahren werden muss. Außerdem muss die Toilette bestimmte Voraussetzungen in Sachen Größe und Umfang erfüllen.

Self-contained – wer bestimmt das?

Das entsprechende Zertifikat wird von der New Zealand Motor Caravan Association (NZMCA) ausgestellt, nachdem das Fahrzeug von einem zuständigen Prüfer genauestens unter die Lupe genommen wurde. Den blauen Aufkleber gibt es nur dann, wenn lediglich ein minimales Risiko für die Umwelt und die eigene sowie die Gesundheit anderer besteht.

Nach erfolgreicher Prüfung dauert es bis zu fünf Tage, dann erhält man das Zertifikat in der Post. Es ist für vier Jahre gültig, dann wird eine erneute Prüfung fällig. Wer allerdings Modifikationen am Fahrzeug vornimmt, muss vorzeitig zum Re-Check.

Die Prüfung ist für Mitglieder der NZMCA kostenlos. Nicht-Mitglieder zahlen $55 – man sollte sich daher vorab vergewissern, dass das Fahrzeug tatsächlich den Anforderungen entspricht.

Self-contained – welche Vorteile bringt das?

Mit einem self-contained vehicle lässt sich vor allem beim Campen ordentlich Geld sparen. In weiten Teilen Neuseelands sind kostenlose Stellplätze vor allem innerorts auf diese Fahrzeugkategorie beschänkt. Das sogenannte Freedom Camping wurde in den vergangenen Jahren von örtlichen Behörden extrem eingeschränkt, nachdem Touristen beim Campen oft ein Bild der Verwüstung hinterlassen haben – von Müllbergen am Strand bis hin zu Fäkalien auf öffentlichen Parkplätzen.

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der New Zealand Motor Caravan Association.