
Wānaka
Entspannter Bergsee & #ThatWanakaTree.
Wānaka entdecken
Wānaka liegt 65 Kilometer von Queenstown entfernt, rund eine Stunde über die Crown Range. Als Basis ist es ruhiger, die Campingplätze sind günstiger, und für Tagesausflüge nach Queenstown reicht die Entfernung locker. Die bekannteste Wanderung ist Roys Peak: 16 Kilometer hin und zurück, 1.200 Höhenmeter, 5 bis 6 Stunden, ohne Schatten. Wer das nicht will, findet rund um den See genug, das in zwei Stunden zu schaffen ist.
Highlights
- #ThatWanakaTree am Seeufer
- Roys Peak Track (Aussicht)
- Lake Wānaka & Lake Hāwea
- Tor zum Mount-Aspiring-Nationalpark
Gut zu wissen
- Insel
- Südinsel
- Beste Reisezeit
- Ganzjährig
Am flexibelsten erkundest Du Wānaka mit dem eigenen Camper.
Camper anfragenReisetipps & RoutenBeste Reisezeit für Wānaka
Wānaka funktioniert ganzjährig, aber die Jahreszeiten sind hier sehr verschieden. Dezember bis Februar ist Badezeit, der See erreicht rund 18 Grad, alle Wanderwege sind offen und die Stadt ist voll. März bis Mai ist unsere liebste Zeit: Die Pappeln am Seeufer färben sich, die Luft ist klar, und auf Roys Peak stehen morgens statt hundert Leuten vielleicht zwanzig. Juni bis August ist Skisaison, Treble Cone und Cardrona liegen beide keine 40 Minuten entfernt, und die Stadt lebt dann von den Wintergästen statt von den Wanderern. Roys Peak ist im Winter begehbar, oben liegt aber Schnee und der Weg wird glatt. Zwischen Anfang Oktober und Mitte November ist Roys Peak für die Lammzeit gesperrt, das übersehen viele bei der Planung. Das genaue Datum steht jedes Jahr auf der DOC-Seite.
Roys Peak: was Dich wirklich erwartet
Der Weg ist 16 Kilometer lang und steigt 1.228 Meter, durchgehend, ohne eine einzige flache Passage. Er führt über Weideland, es gibt keinen Baum und keinen Schatten, und im Sommer ist das ab neun Uhr morgens spürbar. Die meisten brauchen 3 Stunden hinauf und 2 hinunter.
Der berühmte Aussichtspunkt mit dem schmalen Grat ist nicht der Gipfel, sondern liegt etwa 40 Minuten davor. Dort stehen in der Hochsaison morgens 50 bis 100 Menschen in einer Schlange für dasselbe Foto. Wer den echten Gipfel mitnimmt, hat die bessere Aussicht und meistens Ruhe.
Der Parkplatz am Wanaka-Mount Aspiring Road ist klein und im Sommer ab 6 Uhr voll. Mit einem Camper wird es dort eng. Praktischer ist, in der Stadt zu übernachten und die sechs Kilometer mit dem Rad zu fahren oder sich absetzen zu lassen.
- 16 km, 1.228 Höhenmeter, 5 bis 6 Stunden, kein Schatten
- Zwei Liter Wasser pro Person, unterwegs gibt es nichts
- Anfang Oktober bis Mitte November wegen der Lammzeit gesperrt
- Der Fotopunkt liegt vor dem Gipfel, der Gipfel ist leerer
- Parkplatz klein, im Sommer vor 6 Uhr belegt
Wānaka oder Queenstown als Basis?
Für Camperreisende spricht viel für Wānaka. Die Campingplätze kosten 10 bis 20 NZD weniger pro Nacht, es gibt mehr legale Stellplätze im Umkreis, und die Stadt ist abends ruhig statt laut. Queenstown ist in einer Stunde erreichbar, für Bungy, Shotover Jet oder eine Milford-Tour reicht das problemlos.
Für Queenstown spricht die Auswahl an Aktivitäten und die Abfahrt der meisten Touren. Wer eine Milford-Sound-Tour ab Queenstown bucht, startet um 7 Uhr, und die Stunde Anfahrt aus Wānaka kommt dann obendrauf.
Unsere Empfehlung an Reisende mit zwei bis drei Nächten in der Gegend: in Wānaka schlafen, nach Queenstown zum Programm fahren. Wer eine Woche bleibt, teilt es sinnvoll auf beide auf.
Stellplätze und Freedom Camping
Der Queenstown Lakes District ist beim Freedom Camping streng, und Wānaka gehört dazu. Im Stadtgebiet und am gesamten Seeufer ist es untersagt, die Kontrollen sind regelmäßig und das Bußgeld liegt bei 200 NZD.
Legal und kostenlos steht man am Albert Town Campground am Clutha River, rund 5 Kilometer außerhalb, self-contained vorausgesetzt. Der Platz ist einfach, hat Toiletten und liegt direkt am Wasser. Im Januar ist er am Nachmittag voll.
Die DOC Campsites am Lake Hāwea und am Lake Wānaka in Richtung Makarora kosten 10 bis 15 NZD pro Person und sind die schönere Wahl. Boundary Creek am Westufer liegt direkt am See mit Blick auf die Berge und ist einer der Plätze, an denen man ohne konkreten Grund einen Tag länger bleibt.
Mount Aspiring und das Matukituki Valley
Vom Ort führt die Wanaka-Mount Aspiring Road 50 Kilometer ins Matukituki Valley, davon die letzten 30 als Schotterstraße. Sie ist für unsere Camper befahrbar, aber langsam, und nach starkem Regen können die Furten unpassierbar sein. Rechne für die Strecke gut eine Stunde.
Am Ende liegt der Raspberry Creek Car Park, Startpunkt für die Rob Roy Glacier Track. Zehn Kilometer hin und zurück, rund 4 Stunden, und am Ende steht man vor einer Gletscherwand mit Wasserfällen. Das ist die eindrucksvollste Wanderung der Region und deutlich weniger besucht als Roys Peak.
Für kürzere Beine: Die Blue Pools bei Makarora, eine Stunde nördlich, sind ein 1,5 Kilometer langer Steg zu gletscherblauem Wasser, in 45 Minuten erledigt und auch mit Kindern machbar.
#ThatWanakaTree und die ruhigeren Alternativen
Die Weide im Wasser ist Neuseelands meistfotografierter Baum, und sie steht rund zehn Gehminuten westlich vom Ortszentrum am Seeufer. Zum Sonnenaufgang stehen dort im Sommer 30 bis 50 Leute mit Stativ. Das Bild wird trotzdem gut, weil sich alle auf derselben Linie aufstellen.
Wer es leerer mag: Die Uferpromenade Richtung Waterfall Creek ist zu jeder Tageszeit ruhig, und der Diamond Lake Track fünf Minuten außerhalb bietet in einer Stunde einen Blick über See und Berge, für den andere fünf Stunden auf Roys Peak steigen.
Und ein Ort, den kaum jemand ansteuert: Der Lake Hāwea, 15 Minuten nördlich, ist tiefer blau als der Lake Wānaka, hat eine ruhigere Uferstraße und einen Aussichtspunkt am Damm, an dem meistens niemand steht.
Anfahrt nach Wānaka
Von Queenstown gibt es zwei Wege. Über die Crown Range sind es 65 Kilometer und rund eine Stunde, das ist die höchste Staatsstraße Neuseelands mit engen Serpentinen auf der Queenstowner Seite. Für unsere Camper ist sie problemlos, im Winter können aber Schneeketten verlangt werden. Die Alternative über Cromwell auf dem SH6 dauert rund 1,5 Stunden, ist flach und im Winter die sichere Wahl. Von Christchurch über Tekapo und Lindis Pass sind es rund 5 Stunden. Nach Westen führt der SH6 über den Haast Pass zur Westküste, rund 3 Stunden bis Haast, unterwegs ohne Tankstelle. Volltanken in Wānaka ist deshalb Pflicht, wenn Du Richtung Westküste fährst.
Häufige Fragen zu Wānaka
- Wie lange dauert die Wanderung auf Roys Peak?
- 16 Kilometer hin und zurück, 1.228 Höhenmeter, für die meisten 3 Stunden hinauf und 2 hinunter. Es gibt keinen Schatten und kein Wasser unterwegs, deshalb zwei Liter pro Person einpacken und im Sommer früh starten.
- Wann ist Roys Peak gesperrt?
- Von Anfang Oktober bis Mitte November wegen der Lammzeit auf dem Weideland, durch das der Weg führt. Das genaue Datum wechselt jährlich und steht auf der DOC-Seite. Als Ersatz eignet sich der Diamond Lake Track oder die Isthmus Peak Track am Lake Hāwea.
- Wānaka oder Queenstown als Basis für den Camper?
- Für Camperreisende meistens Wānaka: 10 bis 20 NZD günstigere Plätze, mehr legale Stellplätze im Umkreis, abends ruhiger. Queenstown ist in einer Stunde über die Crown Range erreichbar. Nur bei früh startenden Touren ab Queenstown wird die Anfahrt lästig.
- Ist Freedom Camping in Wānaka erlaubt?
- Im Stadtgebiet und am Seeufer nicht, der Queenstown Lakes District ist streng und kontrolliert regelmäßig, 200 NZD Bußgeld. Legal und kostenlos ist der Albert Town Campground am Clutha River für self-contained Fahrzeuge, rund 5 Kilometer außerhalb.
- Ist die Crown Range mit dem Camper befahrbar?
- Ja, die Strecke ist asphaltiert und für unsere Fahrzeuge unproblematisch. Es ist die höchste Staatsstraße Neuseelands mit engen Kehren auf der Queenstowner Seite. Im Winter können bei Schnee Ketten vorgeschrieben sein, dann nimmst Du besser den flachen Weg über Cromwell.
- Wie komme ich zum Rob Roy Glacier?
- Über die Wanaka-Mount Aspiring Road bis zum Raspberry Creek Car Park, 50 Kilometer, davon 30 Schotter, gut eine Stunde Fahrt. Die Wanderung ist 10 Kilometer lang und dauert rund 4 Stunden. Nach starkem Regen können die Furten unpassierbar sein, dann vorher bei DOC nachfragen.
- Kann man im Lake Wānaka schwimmen?
- Ja, im Hochsommer erreicht der See rund 18 Grad. Die flacheren Buchten bei Eely Point und Waterfall Creek sind wärmer als das offene Ufer. Der Lake Hāwea nebenan ist kälter, dafür meistens leerer.
- Wie weit ist es von Wānaka zur Westküste?
- Über den Haast Pass rund 3 Stunden bis Haast, 145 Kilometer auf dem SH6. Unterwegs gibt es keine Tankstelle, deshalb in Wānaka volltanken. Die Blue Pools bei Makarora liegen auf halbem Weg und sind ein guter Zwischenstopp.
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